Tuesday, July 26, 2011

Breitbandinternet in Deutschland

Das Bundeswirtschaftsministerium hat am Montag einen neuen Breitbandatlas veröffentlicht. Der TÜV Rheinland erstellte diesen Atlas mit Daten, die von den beteiligten Telekommunikationsunternehmen freiwillig geliefert wurden. In der neuen Online-Übersicht wurde die räumliche Auflösung verbessert. Bis Ende 2010 konnten schon 98,3 Prozent der deutschen Haushalte auf einen Netzzugang mit einer Bandbreite über 1 MBit/s zugreifen. Die Bundesregierung hat mit ihrer Breitbandstrategie das Ziel gesetzt, bis zum Ende des Jahres 2010 die flächendeckende Versorgung in diesem Geschwindigkeitsbereich zu erreichen.

Für den Atlas entwickelte der TÜV ein Breitbandversorgungsraster mit von 250 mal 250 Metern, nicht nur für die Erfassung, sondern auch bei der Visualisierung im Web genutzt wird. Die LTE & VDSL Daten flossen erstmals mit in den Bundesbericht ein, der nun auch über Anschlussmöglichkeiten bis zu einer Bandbreite von bis zu 50 MBit/s informiert.

Seit der letzten Datenerhebung im Juli 2009, in der 96,5 Prozent der Haushalte mit Breitband versorgen wurden, sind laut dem Zusatzbericht rund 700.000 Haushalte in Deutschland zusätzlich mit Breitband versorgt werden. Dieser Zuwachs ist beachtlich, da die unversorgten Heime mfernab von den Ballungsgebieten liegen. Bei den ca. 1150 nicht und teilweise nicht versorgten Kommunen handelt es sich um sehr kleine Orte mit ~310 Haushalten. Die größten Versorgungsdefizite sind im Osten Deutschlands (Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen).

LTE wird in dem Bericht eine bedeutende Rolle zugeschrieben, um die letzten "weißen Flecken" zu beseitigen. Ende 2010 haben 88,1 Prozent aller Haushalte schon über Funk Zugang zum Internet mit einer Bandbreite von +1 MBit/s gehabt. Die höheren Bandbreiten sind dabei stark von leitungsgebundener Technik geprägt: Der Anteil drahtloser Anschlüsse bis zu 16 MBit/s liegt gerade mal bei verschwindet geringen 3,3 Prozent.

Dahingegen werden 81,7 Prozent der Haushalte mit mindestens 6 MBit/s, 67,9 Prozent mit mindestens 16 MBit/s und 39,5 Prozent mit mindestens 50 MBit/s über Leitungen versorgt. Bei der Breitbandverfügbarkeit von über 1 MBit/s bis zu 16 Mbit/s überwiegen zunächst DSL und Glasfaser. Danach verschiebt sich dieses Verhältnis in Richtung der Kabelnetze. In der Kategorie bis zu 50 MBit/s ist die Verfügbarkeit des TV-Kabels mit 37,2 Prozent mehr als dreimal so hoch wie die für DSL.

Für Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler zeigen die Ergebnisse, "dass ein technologieneutraler Ansatz Voraussetzung ist für eine dynamische und von gesundem Wettbewerb gekennzeichnete Breitbandentwicklung". Auf den Meilenstein der Regierung bis 2014 eine flächendeckende Versorgung mit 50 MBit/s zu schaffen, ging der FDP-ler Rösler nicht ein.

Fotocredit: LGPR - http://www.flickr.com/photos/lge/5069961704/sizes/l/in/photostream/

Monday, July 25, 2011

iPhone 5 Gerüchteküche


Für die mobilen Internetnutzer kommt es als Schock: das iPhone 5 wird wahrscheinlich ohne LTE ausgeliefert. Die aktuellen LTE-Chips sind wahrscheinlich zu teuer und zu groß für das iPhone. So spricht auch die zu Aussage von Apple-Manager Tim Cook "keine halben Sachen bei LTE" zu machen und lieber auf Technologiefortschritte zu warten.

Die Mehrkosten pro Telefon belaufen sich auf knapp 40 US-Dollar pro Handy, einem Anstieg um über 23 Prozent! Durch den größeren Platzbedarf der LTE-Chips wären zudem die Vergrößerung des Konstruktionsdesign nötig, wenn man das iPhone 4 betrachtet. Da Apple bisher weder seine iPhones vergrößert hat und die Preise von Version zu Version relativ stabil geblieben sind, ist es unwahrscheinlich, dass es im iPhone 5, wenn es in diesem Jahr erscheint, einen LTE Chip geben wird.

ab wann wird das iPhone 5 erhältlich sein?

Wahrscheinlich im Herbst. Zusammen mit dem neuen Mac OS.

iPhone 5 mit iCloud

Auch im iPhone 5 wird wahrscheinlich alles über die neue iCloud geregelt.

Weißes iPhone 5

Sehr, sehr wahrscheinlich, da die weißen iPhones beliebt sind.

iPhone 5 Bildschirm

Digitimes berichtete im Februar, dass im iPhone 5 ein größerer 4-inch Bildschirm verbaut wird. Digitimes zitierte die Quelle das Apple versucht noch mehr auf dem Tablett PC Markt Fuß zu fassen, da bisher nur das iPad auf diesem Markt verkauft wird.
Das iPhone 5 bzw. iPhone 4S wird durch einen dual-core CPU bessere Grafik liefern können, und mit sogar zu 1080p, also full-hd, ist zu rechnen.


iPhone 5 Kamera ?

Der Sensor wird von Sony produziert und ist durch die Katastrophe in Japan in der Produktion eingeschränkt. Es wird gemunkelt, dass vermutlich eine 8 Megapixel Kamera verbaut wird.

iPhone 5 Preis ?

Zu 90% in der gleichen Region wie schon das iPhone 4.

Natürlich sind dies alles nur Gerüchte und Spekulationen, die sich erst abschließend mit der Veröffentlichung klären.

Foto Credit Ivyfield: http://www.flickr.com/photos/ivyfield/4731067396/

Thursday, July 21, 2011

ZTE errichtet LTE-Forschungszentrum an TU Dresden

Zur Weiterentwicklung der LTE-Technologie in Europa, haben sich aktuell der chinesische TK-Ausrüster ZTE und die Technische Universität Dresden zusammengeschlossen. Die TU Dresden meldet, dass für diese Zusammenarbeit ein Entwicklungszentrum gegründet wird, um die Arbeit am Mobilfunkstandard der 4. Generation voranzutreiben (Technologie Time Division Duplex).

Durch die steigende Nachfrage von Datenmassen über Funk, durch den Konsum von Medien über das Mobiltelefon oder über die kommenden Funkanbindungen wie LTE, kommt es zu einer zunehmenden Netzverdichtung und immer kleiner werdenden Funkzellen. Um Frequenzüberschneidungen zu vermeiden, sollen gemeinsame Kanäle zeitlich aufgeilt werden, anstatt viele separate Frequenzkanäle zu errichten. Mit dem Standort Dresden sieht ZTE optimale Voraussetzungen für die Forschung im Bereich Telekommunikation für den europäischen Markt.

So ist dies einer der vielen Forschungsbereiche neben LTE Advanced und TD-LTE. Interessant ist dies vorallem, da sich selbst LTE bisher noch nicht etabliert hat und die Netze erst ausgebaut werden.

Wednesday, July 20, 2011

Neue Tests der zukünftigen LTE-Generation

Nachdem Ericson erste Test mit LTE Advanced durchgeführt hat, kommen nun neue Nachrichten für die Zukunft von LTE vom chinesischen Telekommunikationsanbieter ZTE. Dieser hat erste Interoperabilitätstests zwischen TD-LTE-Endgeräten und 2G- sowie 3G-Netzen (z. B. GSM, UMTS) erfolgreich durchgeführt. TD-LTE ist ein LTE-Standard der Zukunft, der bisher noch nicht eingesetzt, aber mit dem derzeit weltweit experimentiert wird. Der Unterschied zu normalem LTE ist, dass andere Bandbreiten verwendten werden die günstiger sind und auf denen es weniger Datenverkehr gibt, allerdings mit den klassischen LTE Bandweiten kompatibel sein wird.

Tuesday, July 19, 2011

Vodafone verstärkt sich für den LTE Netz ausbau

Vodafone stärkt sich für seinen Ausbau des LTE Netzes und steht kurz vor dem Abschluss einer weitreichenden Kooperation mit dem Glasfasernetzbetreiber Eunetworks. Das Netz von Eunetworks liegt insbesondere in Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin und München, und somit in 4 lukrativen Großstädten.

Der Konkurrenzdruck zwischen den Unternehmen Telekom, o2 und anderen, ist momentan sehr groß, da es darum geht den neuen Markt möglichst schnell zu erschließen und sich Standortvorteile zu sichern, da es oft mit der ersten Versorgung zum Abschluss der Verträge kommt, an die neue Kunden oft für mehrere Monate bis Jahre gebunden sind.

Saturday, July 16, 2011

Vodafone stellt Festnetzversorgung ein

Vodafone setzt in Zukunft nur noch auf Funknetze und wird dadurch viel Geld sparen! Ob dies an die Kunden weitergeben wird bleibt abzuwarten. Derzeit muss der Anbieter für die Nutzung der Festnetzleitungen der dt. Telekom bezahlen um seine Kunden mit DSL und Festnetz zu versorgen. Durch LTE wird dies bald Vergangenheit sein, denn dort fallen die Leitungsgebüren weg. Die Telekom erhält von Vodafone jeden Monat 10 Euro pro Anschluss, was natürlich auf die Kunden umgelegt wird und in Zukunft eingespart werden kann.

Vodafone plant den Umstieg innerhalb der nächsten drei Jahre, um die Privatkunden vom Festnetz und DSL in den LTE-Bereich zu migrieren. Dadurch benötigen die Kunden nur noch ein Endgerät für alles und können Internet mit höheren Datenraten erhalten. Ob die Volumenbegrenzungen, die LTE für Vielnutzer bisher uninteressant machen, bis dahin aufgehoben werden, bleibt abzuwarten. Für Vodafone liegt die Zukunft in der mobilen Nutzung von Telefon und Internet, denn das Telefon ist das Gadget, dass von kaum einem Nutzer aufgegeben wird und immer dabei ist. Deshalb liegt der Fokus des Unternehmens darauf Kunden für LTE zu gewinnen.

Friday, July 15, 2011

google verliert Wettstreit um Nortel Patente

Das kanadische Unternehmen Nortel hatte im Jahre 2008 noch 90.000 Mitarbeiter und war 250 Milliarden Dollar schwer, musste aber schon im Jahr darauf seine Pleite erklären. Auf einer finalen Auktion, bot Nortel rund 6000 Patente und Patentanwendungen aus den Bereichen Internet, Datennetzwerke, Chips und drahtlose Verbindungen an. Erste Gebote von Google lagen im Bereich von 800 Millionen USD, was von mehreren Unternehmen vor Gericht wegen Wettbewerbseinschränkungen angeriffen wurde. Nachdem diese Klagen allerdings keinen Erfolg hatten bildete sich ein Zusammenschluss aus mehreren Firmen.

Der Zusammenschluss bestand aus apple, Ericsson, EMC, Microsoft, Sony und RIM, die insgesamt 4,5 Milliarden Dollar boten und sich damit die Schutzrechte auf die angebotenen Technologien, inkl. des schnellen Datenfunkstandards LTE sicherten. Die 4,5 Milliarden wurden von den Unternehmen folgendermaßen gezahlt:

  • EMC 400 Millionen USD

  • RIM und Ericsson 1,1 Milliarden USD

  • Microsoft und Sony eine Milliarde USD

  • Apple 2 Milliarden USD



Der ursprüngliche Bieter google wollte durch die Patente eine bessere Position im Rechtsstreit gegen Oracle haben. Der Softwarehersteller verklagt Google aktuell auf mehrere Milliarden Euro Schadenersatz wegen Verwendung von Java-Code im Smartphone-Betriebssystem Android. Das letzte Gebot von google über 3.141.592.653 US-Dollar entspricht dem typischen Humor von google, die mal wieder eine Zahlenspielerei lieferten und mit der Summe PI boten.